Vai ai contenuti. | Spostati sulla navigazione

Portale Kunst und Kultur Kirchen Wallfahrtskirche der Madonna dello Splendore - Giulianova

Wallfahrtskirche der Madonna dello Splendore - Giulianova

Clicca sulla foto
per visualizzare le immagini (1)
Il Santuario della Madonna dello Splendore
Inserisci l'indirizzo di partenza e clicca sul pulsante Cerca
  

Die Marienerscheinung

 

Gemäß der Legend hat am 22. April 1557 ein Bauer namens Bertolino ein blendendes Licht gesehen, während er sich unter einem Olivenbaum ausruhte. In der Mitte dieses großen Lichtes war die lächelnde Jungfrau, die ihn beauftragte, die Bevölkerung von ihrem Willen zu unterrichten, an dieser Stelle eine Kirche zu errichten.

Die Leute haben Bertolino keinen Glauben geschenkt und er wurde ausgelacht, weggejagt und angegriffen, bis er selber an seiner Wahrnehmung zweifelte.

Eine erneute Erscheinung hat ihn jedoch wieder ermutigt und so begab er sich erneut zum Gouverneur um die Forderung der Jungrau vorzubringen. Durch dieses Drängen hat der Gouverneur in einer Anwandlung von Zorn einem Diener befohlen den Bauern zu schlagen, jedoch hat die Jungfrau den Diener bewegungsunfähig und stumm gemacht.

Zwischen Erstaunen und Bestürzung über das Vorgefallene hat sich der Gouverneur mit dem Bauern zusammen an die von Bertolino angegebene Stelle begeben und dort sahen sie hochachtungsvoll die strahlende Jungfrau.

Am Fuße des Olivenbaumes entsprang zudem eine Quelle mit reinem Wasser, die auch heute noch vorhanden ist. Der erste, der von diesem wundersamen Wasser geheilt wurde, war der Diener, der den Bauern Bertolino malträtiert hatte und durch das Wasser wieder die Herrschaft über seinen Körper und die Sprache zurückerhalten hat.

Noch heute wird derjenige, der sich mit diesem Quellwasser benetzt von der Madonna dello Splendore gesegnet. 

Die wundersame Quelle

Renovierungsarbeiten haben es erlaubt, das alte „Bad“ wiederherzustellen, bei welchem der Wasserlauf in sechs Hähne geleitet wurde, durch welche sich die Gläubigen mit dem Wasser der wundersamen Quelle benetzen konnten.

Ein Flachrelief aus Marmor stellt das Wasser als Lebenssymbol dar mit der Abbildung einer Prozession von Gläubigen entlang des Jordan-Flusses, die in der Taufe Jesus gipfelt. Ein mehrfarbiges Mosaik über dem Becken zeigt das Wunder von Naaman, welcher durch ein Bad im Jordan von der Lepra geheilt wurde. Ein anderes Mosaik zeigt hingegen eine Prozession von Kranken mit dem frommen Bertolino auf den Knien.

Der Boden aus mehrfarbigem Marmor zeigt ein Kreuz in welchem sich griechische Buchstaben kreuzen, die „LichtundLeben“ bedeuten, währendem vom Kreuz aus zwölf Strahlen ausgehen, mit dazwischen gesetzten Sternen, welche die Jungfrau Maria krönen. Das ununterbrochen hereinsprudelnde Wasser fließt von den Auffangbecken in ein kleines, mit Mosaiken geschmücktes Becken, in welches man leicht hineinsteigen kann. Dort wo das Wasser hineinfließt, wurde eine alte Nische wiederhergestellt, in welcher sich auf einem Boden mit Olivenblätter, die bis ins Becken hineinreichen, eine vergoldete Bronzestatue befand, die die heilige Jungfrau mit dem gegen das Wasser vorgestreckte Kinde im Arm darstellte.

Die Außenseite präsentiert sich mit einem Bogengang aus Travertinstein, und weist ein weiteres großes Mosaik auf: Jesus, der den Blinden beim Teich von Siloah heilt. Gegenüber befindet sich eine lebensgroße Bronzestatue des Heiligen Franziskus, der mit ausgebreiteten Armen den Schöpfer in Ewigkeit lobpreist. An seiner Seite zwei Bronzeskulpturen vorhanden, Engel darstellend, die zum Gebet und zur Ruhe einladen.

Auf einem kleinen Platz zum Adriatischen Meer hin gelegen, steht eine Bronzestatue des Erzengels Michael mit Helm, Rüstung und flammendem Schwert, der mit seinem linken Fuß den Kopf des Satans niederdrückt und damit an die besondere Fürbitte der Madonna dello Splendore zu Gunsten der vom Teufel besessenen erinnert.

Die Wallfahrtskirche


Die Wallfahrtskirche der Madonna dello Splendore ist eine der am meistbesuchtesten Kultstätten in der Provinz Teramo.

Bis anfangs 1800 wurde die Kirche der geistlichen Obhut des Cölestiner-Ordens anvertraut, welche das Kloster neben der kleinen Kirche bewohnten. Als die Klöster aufgelöst wurden und die Ordensbrüder mit Gewalt weggeschafft wurden, wurde im Gebäude ein Pflegeheim eingerichtet, welches auf Anfrage der zivilen Behörden von einigen Kapuziner-Brüdern betreut wurde.

Seither haben sich diese Ordensbrüder der Kirche angenommen: die Sakristei wurde vergrößert, ein Chor und neue Zimmer im Kloster wurden geschaffen und auch ein Glockenturm wurde errichtet. Die Anlage hat in der Folge verschiedene Missgeschicke erlitten, wodurch fortschreitend die ursprüngliche Struktur verändert wurde.

1937 wurde die Kirche dank den Spenden der Gläubigen vergrößert und umgeändert in das heutige Erscheinungsbild: Grundriss eines lateinischen Kreuzes mit drei Altären, Chor, Seitenräume und gegenüberliegender Bogengang, welcher 1959 vollendet wurde. Aus Dank dafür, dass die Stadt von der vollständigen Zerstörung verschont blieb, hat die Bevölkerung Giulianovas am Ende des zweiten Weltkrieges einen neuen Altar aus mehrfarbigem Marmor mit einem kleinen Tempel für die Statue der Madonna dello Splendore errichtet.