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Kirche Madonna delle Grazie – Teramo

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Die Kirche bestand mit Sicherheit bereits im Jahre 1153 als Kirche Sant'Angelo delle Donne mit einem Kloster der Benediktiner-Nonnen.

 

Auf Anordnung von Papst Eugen IV, welcher die Kirche dem Orden der Minderen Brüder von Giacomo della Marca zuwies, wurde sie 1448 vergrößert. Die Kirche wurde Ende des 17. Jahrhunderts und im 19. Jahrhundert restauriert und dann erfolgten im 20. Jahrhundert Interventionen zwecks Befestigung/Verstärkung des, nach einem Einsturz beschädigten Teils der Loggia. Heute präsentiert sich die Kirche vollständig modernisiert im Neo-Renaissance-Stil, aufgrund der Rekonstruierung von 1892-1900.

Die Fassade der Kirche ist geschmückt von einem Portikus mit drei Eingängen. Das einschiffige Innere mit rechteckigem Grundriss weist diverse Seitenkapellen und eine Kreuzgewölbedecke mit Kuppel auf. In der Kirche sticht das vom römischen Künstler Cesare Mariani Ende des 19. Jahrhunderts komplett bemalte Innere hervor. Auf dem Hauptaltar befindet sich die vielfarbige Holzstatue der Jungfrau mit Kind von Silvestro d'Aquila. In der Folge einer Restaurierung ist die Freske der trohnenden Madonna della Grazie mit dem Kinde aus dem 15. Jahrhundert wieder in ihren ursprünglichen Zustand gebracht worden. Dieses Bild wird der Schule von Carlo Crivelli zugeordnet. Unbedingt zu besichtigen ist der Kreuzgang des Klosters mit Steinsäulen und Kapitellen im lombardisch-byzantinischen Stile (anfangs 12. Jahrhundert), wobei es sich dabei um die einzigen Zeugen des alten mittelalterlichen Bauwerks handelt.

Die Kirche besitzt im Weiteren eine bedeutende Serie von Ex Voto ab dem 15. Jahrhundert, darunter ein Silberrelief mit Darstellung der Geburt Jesus (1565), zwei Kelche neapolitanischer Anfertigung aus dem 18. Jahrhundert und eine beachtliche Sammlung von kirchlichen Paramenten (Ende 16. – erste Hälfte des 18. Jahrhunderts.).