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Arsita

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Val Fino al Canto

"Arso….Verbrannter Ort". So wurde die Ortschaft Arsita im 11. Jahrhundert genannt. Die Ortschaft erhebt sich auf einem kleinen Hügel im Herzen der Ebene des Flusses Fino, einst Siedlungsgebiet der Vestiner. Aus der Antike sind noch zahlreiche geschichtliche Zeugnisse vorhanden: Reste von archaischen Gräber, Statuen und Münzen, Nekropole mit Brandgrubengräbern und Grabbeigaben.

 

Das Schicksal von Arsita im Mittelalter war gezeichnet von den diversen Herrschaftskämpfen zwischen unterschiedlichen Adligen. Zuerst wurde das Herrschaftsgebiet von den Grafen von Chieti beansprucht, dann von den Mönchen von Montecassino, den Herrschern von Bisenti, der Grafenfamilie der Acquaviva und ging schlussendlich ins Herzogtum Este über.

Aus dieser Zeit stammt auch die typische Struktur der befestigten Ortschaft. Vom kleinen Castello Bacucco sind noch Teile der Burgmauer (12. - 13. Jahrhundert) mit befestigten "U"-Türmen und einem kreisförmigen Eckturm im Nord-Sektor ersichtlich. Wahrscheinlich im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde das befestigte Hauptgebäude in ein Herrschaftsgebäude umgewandelt, welches auch heute noch ersichtlich ist, wenn auch teilweise zerfallen.

Ebenfalls sehenswert ist die Kirche S. Vittoria. Das einschiffige Kircheninnere trägt klare Züge aus dem 18. Jahrhundert, mit Statuen enthaltenden Seitenaltären (u.a. des Hl. Nikolaus von Myra, Schutzpatron von Arsita) und einem ovalen Bild aus jener Zeit. Das Bild zeigt S. Vittoria mit der Madonna delle Grazie. Außen befindet sich die Kappelle der Dreifaltigkeit (SS. Trinità) aus dem 18. Jahrhundert. Das Portal ist mit Holzkassetten versehen, welche mit Engelsfiguren und typischen, volkstümlichen Meeresungeheuern verziert sind.

Etwas außerhalb des Dorfes kann man die Reste der Kirche von Santa Maria d'Aragona aus dem 16. Jahrhundert bewundern, mit offensichtlichen modernen Ergänzungen an der Frontfassade und strukturellen Beschädigungen an den Längsseiten. Aus dieser Kirche stammt eine schöne bemalte Terrakotta-Statue aus dem 16. Jahrhundert, welche die Madonna mit Kind auf dem Schoß darstellt, mit gelenkigen Händen und einem beweglichen Kind. Die Statue stammt aus dem Jahre 1531, wurde kürzlich restauriert und wird heute in der Pfarrkirche aufbewahrt.


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